BeKD e.V.
Kindsein braucht unsere Pflege

Sektion Neugeborene und Familie

Die BeKD-Sektion wurde gegründet, um den Kinderkrankenschwestern (alte Berufsbezeichnung) auf den Wochenstationen eine gemeinsame Arbeitsplattform zu bieten. Gearbeitet wurde an integrierter Wochenbettpflege, an Lactationsberatung und an SIDS-Prophylaxe. Mitarbeiterinnen der Sektion arbeiteten u.a.  auch in nationalen AGs, z.B. zum Thema SIDS, mit.

Ab 2006 widmete sich die Sektion „Neugeborene und Familie“ dezidiert der „Gesundheitsförderung am Lebensanfang“. Teilnehmende aus verschiedenen Berufsgruppen, darunter Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, Ärztinnen und Hebammen, setzten sich mit der Bedeutung der Gesundheitsförderung im Kontext gesellschaftlicher und gesundheitspolitischer Veränderungen auseinander. Die Fachbeiträge und Diskussionen bilden die Grundlage für ein Positionspapier, das sowohl der eigenen Berufsgruppe deutlich macht, welchen Beitrag die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zur Kindergesundheit derzeit leistet und künftig leisten kann als auch die Handlungsfelder und Orte benennt, die es für Gesundheitsfürsorge gibt.

Gleichzeitig werden die Aufgaben und Arbeitsfelder der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gegenüber anderen in der Gesundheitsfürsorge tätigen Heilberufen und sonstigen Berufen abgegrenzt, sowie Politik und Kostenträger von der Notwendigkeit dieser Arbeit überzeugt  -  damit sie als abrechenbare Leistungen anerkannt werden kann. Jedes Kind soll ein Recht auf Gesundheitsfürsorge und Beratung bekommen, um die Grundlagen für sein gesundes Leben zu schaffen, egal in welche Familie es hineingeboren wird.

Das Arbeitsergebnis in Form des Positionspapiers „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sichert Kindergesundheit“ wurde im Januar 2009 veröffentlicht und ist über die BeKD-Geschäftsstelle zu beziehen.

Zurzeit arbeitet die Sektion „Neugeborene und Familie“ mit der Sektion „Häusliche Kinderkrankenpflege" in der Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung und Prävention“ an den Themen „Gesundheitsförderung am Lebensanfang und im Lebensabschnitt Kinder- und Jungendalter“, sowie an den Themen „Frühe Hilfen“ und „Guter Start ins Kinderleben“.