Termin 22.09.2011 - 25.09.2011
33. Jahrestagung der Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen in Bielefeld.
vorläufiges Programm
Anmeldung
Am 17. April 2010 gründete der BeKD die Sektion Pädiatrische und Neonatologische Intensivpflege im Dialog. mehr
Der BeKD gründet AG zu nationalen Expertenstandards mehr
„In allen berufspolitischen Anliegen und Aufgaben steckt immer auch ein Stück Häusliche Kinderkrankenpflege mit drin“, stellt Edith Heyde fest. Seit 2002 ist Heyde Mitglied im BeKD-Vorstand und, gemeinsam mit Christa Wollstädter, für die Sektion Häusliche Kinderkrankenpflege (HKKP) zuständig. Die HKKP wird in allen Belangen der berufspolitischen Arbeit automatisch mitberücksichtigt. Ein Beispiel: die Auftaktveranstaltung zur Gründung der „Sektion Kinderintensivpflege im Dialog“, die im April in Göttingen stattfindet.
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Dass Bedarf besteht ist unbestritten, dass Fachleute dazu erforderlich sind, ebenso. Die Finanzierung, ist, wie so oft, ein Vabanquespiel. Es geht um Ausbildung und Einsatz der Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen (FGKiKP). In Kiel, Stuttgart und Krefeld werden sie ausgebildet.
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Der BeKD begrüßt die Forderung nach Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen. mehr
Im rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit ist Christa Wollstädter gut bekannt. Die BeKD-Vorstandsfrau erläutert schriftlich und mündlich immer wieder und ausführlich, warum die bestehenden Pflegestützpunkte durch eine Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin ergänzt werden müssen.
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Forschung in der Pflege und hier insbesondere in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sei noch keine Selbstverständlichkeit. Umso erfreulicher sei es, dass sich eine positive Entwicklung abzeichne und Pflegewissenschaft und Forschung Einzug gehalten hätten. Um dem Auftrag in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gerecht zu werden, nicht zuletzt auch unter ökonomischen Gesichtspunkten, sei eine evidenzbasierte Pflege unabdingbar. Nur so könne eine gute Pflegequalität erreicht werden, die sich an den Erfordernissen von Kindern/Jugendlichen und deren Bezugspersonen orientiere. Der Schwerpunkt der Fachbeiträge widme sich entsprechenden Forschungsprojekten.
Im Rahmen dieser Fachtagung verlieh Elfriede Zoller, Vorsitzende des BeKD e.V. die Antonie Zerwer-Ehrenmedaille an Margret Goller, pflegerische Zentrumsleiterin des Stuttgarter Olgahospitals. mehr
Zentrales Fortbildungsthema der Jahrestagung des Berufsverbands Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. Anfang September 2009 in Mannheim war die teamorientierte interdisziplinäre Arbeitsweise der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/pfleger. Anlässlich seiner Mitgliederversammlung berichtete der BeKD-Vorstand über Erfolge und Ziele in der berufspolitischen Interessensvertretung.
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„Ist der 20’ste Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2009 ein Grund zum Feiern?“ war die Ausgangsfrage für das nachfolgende Interview mit Christa Wollstädter, Mitglied in der Koordinierungsgruppe der „National Coalition“. Zur Sprache kommt darin auch, welche Beiträge die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege leistet, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu gewährleisten.
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Pressemitteilung / 11.2009
20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Kranke Kinder im Abseits BeKD e.V. mehr
Die RTL-Sendung „Erwachsen auf Probe“ ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die sich seit Jahren für das Wohl von Kindern einsetzen. Der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD) fordert die Verantwortlichen von RTL auf, die Sendung abzusetzen.
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Der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. unterstreicht seit der Novellierung des Krankenpflegegesetzes von 2004 immer wieder seinen Standpunkt, dass eine generalistische Ausbildung in der Pflege nur im Einklang mit der Schwerpunktbildung in der Grundausbildung, die hohen beruflichen Qualitätsanforderungen für angehende Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen gewährleisten können. Diese Haltung wird von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD) unterstützt. Beide Verbände erläutern gemeinsam ihre Position.
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Seit Anfang des Jahres 2009 liegt es vor: Das Positionspapier „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sichert Kindergesundheit“. Im Auftrag des BeKD erstellten Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen in mehreren Werkstattgesprächen das Dokument, in dem der Beitrag der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zur Gesundheitsförderung und Prävention von Gesundheitsrisiken im Kindes- und Jugendalter ausführlich dargestellt ist.
Das Positionspapier erhalten Sie gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro über die Geschäftsstelle des BeKD e.V.
Die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege konsolidiert ihre Expertise durch fortschreitende Professionalisierung. Das wissenschaftliche Programm der Jahrestagung und die Verleihung der Antonie Zerwer-Ehrenmedaille an DPR-Präsidentin Marie-Luise Müller spiegeln diesen Weg.
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In Deutschland leben ca. 3 Millionen Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, darunter sind Kinder mit genetischen Fehlbildungen und mit zum Teil schweren und schwersten Behinderungen (120.00 Betroffene). Insgesamt sind rund 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen chronisch krank und weitere 10-20 Prozent (je nach Definition) sind durch Entwicklungsstörungen beeinträchtigt. Das unterstreicht die Forderungen: Kinder haben ein Recht auf Pflegeberatung! Kinder haben Recht auf spezielle Pflegeberatung! Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen können in einem Pflegestützpunkt wichtige gesellschaftliche und sozialrechtlich manifestierte Aufgaben für die Kinder in Deutschland wahrnehmen.
Das vollständige Positionspapier steht als PDF zur Verfügung.
Die Anforderungen an die Pflegenden in der Pflegepraxis und im pflegerischen Qualitätsmanagement wandelten sich im Laufe der Zeit. Heute besteht der Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu integrieren. Diese verändern den Wissens- und Fertigkeitsanspruch an Pflegende.
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Präventives Handeln als erweitertes Aufgabenfeld der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – seit Jahren ein berufspolitisches Scherpunktthema des Berufsverbands Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. - war eines der zentralen Themen dieser Fortbildungsveranstaltung, ebenso die Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher. Im Kolloquium stand die Professionalität der Pflege im Kontext des „Evidence-Based-Nurcing“ im Fokus, den Einfluss verschiedener Religionen auf Leidens- und Krankheitsverhalten thematisierte der BeKD e.V. unter dem Stichwort „Transkulturelle Medizin und Pflege“ gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V..
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Neben der Gemeinsamkeit, dass sterbende Kinder und Erwachsene einer umfassenden Versorgung durch ein multidisziplinäres Team bedürfen, gibt es zahlreiche Unterschiede in der Palliativversorgung von Kindern und Erwachsenen, und zwar sowohl epidemiologische, medizinische, psychosoziale als auch spirituelle. Diese Unterschiede werden in der gemeinsamen Stellungnahme von BeKD e.V. und AKIPP erläutert.
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Grundlage der Evaluation sind Erfahrungen der Lehrkräfte und SchülerInnen zwischen 2004 und 2007 in der Anwendung des novellierten Gesetzes, sowie die Ergebnisse eines Arbeitstreffens mit VertreterInnen der Schulen aus den verschiedenen Bundesländern. Die Bilanz der Fakten zeigt eindeutig auf, dass von einer Gleichbehandlung der beiden bundeseinheitlich geregelten Pflegeberufe mit den jeweiligen staatlich geschützten Berufsbezeichnungen keine Rede sein kann.
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Mehr als 230 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen nutzten die Gelegenheit zur Fortbildung, brachten ihre Kenntnisse und Erfahrungen in die Diskussionsrunden ein und kamen auch am Rande der Veranstaltungen zu angeregtem Meinungsaustausch zusammen.
Der neu gewählte Vorstand des BeKD e.V. unter dem Vorsitz von Elfriede Zoller machte immer wieder deutlich, wie wichtig der berufspolitische Einsatz für die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ist, um die Zukunft des Berufsstands zu sichern. An allen Ecken und Enden werde gebohrt, so Zoller, um die GKKP überflüssig zu machen.
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Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsfürsorge sind die beiden Begriffe, die Elfriede Zoller immer direkt über die Lippen kommen, fragt man sie nach der Motivation für ihr berufliches Engagement. Dem folgt sofort die Aussage, dass „die Pflege“ prädestiniert sei, um Krankheiten zu verhindern und zu lindern – das gelte es immer und immer wieder deutlich zu machen: „Pflege muss sich Platz verschaffen, wir müssen der Pflege eine Sprache geben, damit sie gehört wird.“
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Seit Mai dieses Jahres können freiberuflich tätige Kinderkrankenschwestern und -pfleger, die Mitglied im BeKD sind, eine verbilligte Berufshaftpflichtversicherung in Anspruch nehmen. Die Initiative zu den entsprechenden Verhandlungen mit Versicherungen kam aus der Sektion Neugeborenes und Familie, die sich in der jüngeren Vergangenheit unter anderem verstärkt der Freiberuflichkeit in der Kinderkrankenpflege widmete.
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Ein breit gefächertes Themenspektrum,zahlreiche interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer, die mit viel Engagement diskutierten: Die Jahrestagung des BeKD e.V. in Bremen Ende September demonstrierte erneut, dass der Berufsverband seine Stärke auch durch die Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote bezieht. mehr
Birgit Pätzmann-Sietas, seit 2002 Mitglied im BeKD-Vorstand, hat sich die Umsetzung von Präventionsprojekten zu einem besonderen Anliegen gemacht, denn ihre Erfahrungen als Kinderkrankenschwester beweisen immer wieder, dass sich mit einfachen, oft kostengünstigen Mitteln Erkrankungen vermeiden oder frühzeitig behandeln ließen. An den Elbe-Kliniken in Stade wirkte die Pflegedienstleiterin mit, das Neugeborenen Hörscreening einzuführen.
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In Bremen entstand 1980 das erste Modell der Familienhebamme mit dem Ziel, die Säuglingssterblichkeit zu senken. Als Vorbild galten skandinavische und holländische Modelle, da in diesen Ländern die Säuglingssterblichkeit vergleichsweise gering ist. mehr
In der berufspolitischen Arbeit des BeKD hat Prävention seit Jahren einen zentralen Stellenwert und konnte unter anderem durch die explizite Ausweitung der pflegerischen Tätigkeiten auch auf präventive Aufgaben im neuen „Krankenpflegegesetz mit Ausbildungs- und Prüfungsverordnung“ verankert werden. Darüber hinaus spielt das Thema Gesundheitsvorsorge in zahlreichen Gremien und Arbeitsgruppen des BeKD eine zentrale Rolle.
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Das Krankenpflegegesetz mit Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (KrPflAPrV) vom 16.07.2003 trat am 1.01.2004 in Kraft. Es war die Antwort des Gesetzgebers auf die veränderten Aufgaben und Anforderungen der beruflich Pflegenden, die auch auf die Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege einwirkten.
Den berufspolitischen Diskussionen im Vorfeld dieser Gesetzesnovellierung ging die Diskussion voraus, auch in Deutschland eine generalistische Ausbildung zu etablieren und die eigenständige Grundausbildung in der Kinderkrankenpflege abzuschaffen. Der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD e.V.) schaffte es mit seinen Unterstützern den eigenständigen Berufsabschluss „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ zu erhalten.
Das novellierte Gesetz spricht sich eindeutig für eine integrative Ausbildung mit Erhaltung der eigenständigen Schwerpunkte in der Gesundheits- und Krankenpflege und in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege aus. Die eigenständige Berufsbezeichnung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ist weiterhin gesetzlich geschützt. Trotz dieser Erfolge gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung der neuen Bestimmungen.
Das vollständige Positionspapier steht als PDF zur Verfügung.